GAW Wildbestände im Westerzgebirge
Naturschutzverein Grüne Aktion Westerzgebirge e.V.
Die Mitglieder unseres Vereins engagieren sich seit vielen Jahren für die Umsetzung des Waldumbaus im Erzgebirge von den reinen Fichtenforsten hin zu den standortgerechten stabilen Mischwäldern. Wälder mit einer Artenmischung von Fichte, Rotbuche, Weißtanne, Bergahorn, Berg-Ulme, Eschen und Schwarzerle. Aber auch die ökologisch so wichtigen Begleitbaumarten wie Ebereschen, Vogelkirschen, Moor- und Hängebirken, Zitterpappel und Salweiden sollen an geeigneten Standorten vorkommen und sich entwickeln können. Neben dem gezielten unterbauen der Fichtenbestände mit Rotbuchen und Weißtannen, ist es besonders wichtig, deren Fortbestand auch ohne aufwendige und kostenintensive Gatterungen zu sichern. Dies setzt die konsequente Regulierung des Rot- und Rehwildes  auf ein ökologisches Maß voraus. Diese Erkenntnis ist besonders in unserem Territorium Eibenstock/Schönheide aus vielen Jahren Wildforschung deutlich geworden. Gute Ansätze bei der Sicherung waldverträglicher Wildbestände gibt es jetzt in dem Forstbezirk Eibenstock. Die Pflanzung von Weißtannen und Rotbuchen in der Fläche ohne Schutz durch 2m hohen Maschendrahtzaun kann hier jetzt erfolgen, ohne dass die Jungbäume in ihrem Fortbestand durch Verbiss gefährdet sind. Vielfältiger Unterwuchs in den Forstbeständen kann sich zur Reife entwickeln und bieten so jetzt wieder vielen Arten gute Lebensbedingungen. Neben einer politischen Einforderung dieser positiven Waldentwicklung unterstützen wir auch alle engagierten Kräfte in der Region, welche sich um den Waldumbau im Erzgebirge bemühen. Besonders die starren Jagdfanatikern, die bis heute mit allen Mitteln um auseichend große trophäenbehafteten Hirschbestände kämpfen, zwingen alle waldinteressierte Mitbürger zum Einfordern des konsequenten Waldumbaus in der Fläche.
Bildteil Waldexkursion FoB Marienberg
Expertenanhörung Landtag 2011
Jagdgesetz Thesenpapier Verbände
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Wald Wild Studie
Zusammenfassung Gutachten 05 05